Therapiehund

Die systematische Beschäftigung mit sinnvoller Arbeit sowie das gezielte Training spezifischer Einzelleistungen soll seelische kranke Patienten, Körperbehinderte aber auch Kinder und Erwachsene mit gestörter sozialer Integration bei der Ergotherapie auf den Alltag und das Leben in der Gesellschaft vorbereiten. Positiv unterstützt werden Ergotherapien in den letzten Jahren immer häufiger durch Therapiehunde. Die Ergotherapiepraxis Stehl in Gudensberg hat diese Therapieunterstützung aufgegriffen und bietet nur mit dem Einverständnis der Patienten oder deren Angehörigen Ergotherapien mit einem Therapiehund an.

Je nach Einsatzgebiet kann der Hund rein passiv, ohne direkten Kontakt zum Patienten, eingesetzt werden. Lediglich durch seine Anwesenheit, wirkt er entspannend oder als Gesprächsthema. Aktiv kann der Hund eine Therapie als Belohnung für die Mitarbeit des Patienten unterstützen. Das Spielen oder Streicheln am Ende einer Behandlungsstunde wirkt motivierend und somit effektiv. Eine weitere Form des aktiven Einsatzes eines Hundes in der Therapie ist der Hund als Spielpartner, Streichelobjekt und Wegbegleiter oder als Vorführer therapeutischer Übungen.